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Immobilie geerbt – was müssen Sie jetzt tun?

Allein zwischen 2015 und 2024 wurden in Deutschland rund 4,3 Millionen Immobilien vererbt. Viele Erben stehen danach vor genau derselben Frage: behalten, verkaufen, vermieten oder das Erbe ausschlagen?

IMMOBILIE BEWOHNEN?
Die Eigennutzung kann steuerliche Vorteile bringen. Kinder oder Ehepartner können eine geerbte Immobilie unter bestimmten Voraussetzungen sogar steuerfrei übernehmen, wenn sie diese mindestens 10 Jahre selbst bewohnen. Gleichzeitig sollten Sanierungskosten, laufende Kredite und Modernisierungspflichten realistisch geprüft werden.

IMMOBILIE VERKAUFEN?
Gerade ältere Häuser im Ruhrgebiet haben häufig Sanierungsbedarf bei Heizung, Dach oder Elektrik. Ein Verkauf schafft oft schnelle Klarheit und vermeidet hohe Folgekosten. Wichtig ist dabei eine realistische Wertermittlung, bevor falsche Preisvorstellungen entstehen.

IMMOBILIE VERMIETEN?
Eine Vermietung kann langfristige Einnahmen sichern. Gleichzeitig übernehmen Erben damit auch alle Pflichten als Vermieter inklusive Instandhaltung, Verwaltung und möglicher Modernisierungskosten. Besonders bei älteren Immobilien wird dieser Aufwand oft unterschätzt.

AUF DAS ERBE VERZICHTEN?
Wenn hohe Schulden, offene Kredite oder massive Sanierungskosten bestehen, kann eine Erbausschlagung sinnvoll sein. Dafür gilt in Deutschland eine gesetzliche Frist von nur 6 Wochen nach Kenntnis des Erbfalls.

Geerbte Immobilie im Ruhrgebiet? Erst die Fakten kennen.

Allein zwischen 2015 und 2024 wurden in Deutschland rund 4,3 Millionen Immobilien vererbt. Viele Eigentümer stehen danach vor denselben Fragen: verkaufen, vermieten, selbst nutzen oder ausschlagen?

Gerade im Ruhrgebiet betrifft das häufig ältere Häuser aus den 50er- bis 80er-Jahren. Themen wie energetische Sanierung, alte Heizungen, Dachsanierungen oder fehlende Unterlagen spielen deshalb bei vielen Erbimmobilien eine große Rolle. Bei Eigentümerwechseln greifen zusätzlich gesetzliche Sanierungspflichten nach dem Gebäudeenergiegesetz.

Die Immobilienkanzlei Pulver & Pulver unterstützt Eigentümer in Essen, Velbert, Heiligenhaus und Umgebung dabei, die Situation realistisch einzuschätzen — fachlich, wirtschaftlich und menschlich.

Warum viele Erbimmobilien komplizierter sind als gedacht

Nicht die Immobilie selbst wird oft zum Problem, sondern alles drumherum. Gerade bei Erbengemeinschaften entstehen schnell unterschiedliche Vorstellungen über Preis, Nutzung oder Verkauf. Gleichzeitig laufen Kosten weiter. Typische Themen bei Erbimmobilien im Ruhrgebiet:

  • Sanierungsstau bei Dach, Heizung oder Elektrik
  • Fehlende Bauunterlagen oder Energieausweise
  • Laufende Kosten für leerstehende Immobilien
  • Unterschiedliche Interessen innerhalb der Erbengemeinschaft
  • Gesetzliche Fristen bei Erbausschlagung

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Erbimmobilie im Ruhrgebiet: Klarheit schaffen, bevor unnötig Pulver verschossen wird.

Wenn geerbte Immobilien weiterverkauft werden, wird nicht selten aufgrund unrealistischer Preiseinschätzungen viel Pulver verschossen. Überzogene Preisforderungen schrecken Käufer ab. Zu geringe Preise vermitteln Misstrauen und schaffen finanzielle Verluste. Erzielen Sie einen TOP-Preis und vermeiden Sie beides!

Unsere objektive Wertermittlung basierend auf Daten des örtlichen Gutachterausschusses, unserer Marktkenntnis und Erfahrung hilft Ihnen zum richtigen Preis zu verkaufen.

Welche Rechtstellung haben Sie im Rahmen des Erbgesetzes? Sind Sie Alleinerbe oder haben Sie gemeinsam mit anderen geerbt? 

Um zu erfahren, inwieweit Sie zu den Begünstigten zählen, muss festgestellt werden, ob der Verstorbene zu Lebzeiten ein  Testament oder einen Erbvertrag aufgesetzt hat. Wurde die Verfügung des Erbes nicht klar festgelegt, so wird der Nachlass gemäß der gesetzlichen Erbfolge aufgeteilt. Was müssen Sie dann zuerst in die Wege leiten, wenn Sie das Erbe annehmen möchten?

Einen Erbschein beim zuständigen Nachlassgericht beantragen. Alternativ können Sie auch unsere Rechtsanwältin Fr. Pulver-Dubas damit beauftragen. Sie sparen sich dadurch den Gang zum Nachlassgericht und können gemeinsam mit Ihr den Erbscheinsantrag stellen und alle weiteren Schritte in der gesamten Erbangelegenheit mit ihr besprechen. Sollte sich herausstellen, dass eine Immobilie zum Nachlass gehört, wird die Erbangelegenheit etwas komplexer. In dem Fall  treten darüber hinaus weitere Fragen auf:

  1. Wie hoch ist der Wert der Immobilie?
  2. Möchte ich die Immobilie selbst bewohnen?
  3. Ist die Immobilie vermietet?
  4. Muss ich weitere Miterben auszahlen?
  5. Darf ich die Immobilie einem Dritten verkaufen?

Wichtig ist, dass jede Entscheidung bzgl. der Immobilie einstimmig getroffen werden muss. Dies kann in Ausnahmefällen Konfiktpotenzial aufwerfen, welches nicht selten von einem versierten Anwalt oder einem Mediator geregelt werden muss. Im Zuge dessen treten weitere Lösungsansätze auf, wie z.B.: Erbanteilsverkauf, Abschichtung, Teilungsversteigerung, Nutzungsentschädigung oder die gemeinsame Vermietung.

Lassen Sie sich unverbindlich in einem Erstgespräch von uns beraten – wir werden mit Sicherheit eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten finden.

Das sagen Eigentümer über die Zusammenarbeit

Vertrauen entsteht nicht durch Versprechen, sondern durch Erfahrung. Eigentümer berichten von klaren Abläufen, ehrlicher Einschätzung und einem strukturierten Verkaufsprozess. Genau das macht am Ende den Unterschied.

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FAQ

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Was kostet ein Immobilienmakler beim Hausverkauf im Ruhrgebiet?

Die Maklerprovision ist beim Immobilienverkauf im Ruhrgebiet gesetzlich geregelt. In Städten wie Essen, Velbert oder Heiligenhaus teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision in der Regel.

Die genaue Höhe liegt meist bei rund 3 % bis 3,57 % pro Partei, abhängig von Region und Vereinbarung.

Wichtiger als die reine Zahl ist aber die Frage, was Sie dafür bekommen. Ein guter Immobilienmakler sorgt dafür, dass:

  • Ihre Immobilie korrekt bewertet wird
  • Sie nicht unter Wert verkaufen
  • rechtliche Risiken vermieden werden
  • der Verkaufsprozess sauber abgewickelt wird
Lohnt sich ein Immobilienmakler im Ruhrgebiet oder sollte ich privat verkaufen?

Ein Privatverkauf funktioniert – keine Frage. Die entscheidende Frage ist, ob Sie bereit sind, den gesamten Prozess selbst zu tragen.

Dazu gehören:
Preisermittlung, Exposé-Erstellung, Kommunikation mit Interessenten, Bonitätsprüfung, Organisation von Besichtigungen, Verhandlungen, Abstimmung mit dem Notar und rechtssichere Übergabe.

Gerade im Ruhrgebiet mit seinem gemischten Immobilienbestand (Altbauten, Nachkriegsbauten, modernisierte Objekte) entstehen schnell Unsicherheiten bei der Bewertung. Ein falsch angesetzter Preis führt entweder zu langen Vermarktungszeiten oder zu finanziellen Verlusten.

Ein Makler übernimmt nicht nur Arbeit, sondern reduziert vor allem Risiken. Das wird besonders relevant, wenn mehrere Erben beteiligt sind, Sanierungsbedarf besteht oder die Immobilie emotional belastet ist. Genau in diesen Fällen zeigt sich, ob ein Verkauf strukturiert läuft oder aus dem Ruder gerät.

Welche Unterlagen brauche ich für den Hausverkauf im Ruhrgebiet (z. B. Essen, Velbert, Heiligenhaus)?

Beim Hausverkauf entscheidet die Vorbereitung oft darüber, wie reibungslos der Prozess läuft. Gerade im Ruhrgebiet, wo viele Immobilien älter sind oder mehrfach verändert wurden, lohnt sich ein vollständiger Unterlagenbestand.

Typische Unterlagen sind:

  • Grundbuchauszug
    Zeigt Eigentumsverhältnisse, Grundschulden und mögliche Rechte Dritter. Ohne aktuellen Auszug kann kein Verkauf stattfinden.
  • Flurkarte (Liegenschaftskarte)
    Gibt Auskunft über Grundstücksgrenzen und Lage. Wichtig für Käufer, um das Grundstück exakt einordnen zu können.
  • Baupläne & Grundrisse
    Dokumentieren Aufbau und Raumaufteilung der Immobilie. Fehlen diese, wirkt das schnell unprofessionell und erschwert die Vermarktung.
  • Wohnflächenberechnung
    Grundlage für die Preisfindung. Gerade bei älteren Häusern in Essen oder Velbert stimmen diese Angaben oft nicht mehr exakt.
  • Energieausweis
    Gesetzlich vorgeschrieben. Käufer achten hier zunehmend auf den energetischen Zustand.
  • Nachweise zu Modernisierungen
    Rechnungen oder Dokumentationen zu Sanierungen (z. B. Dach, Heizung, Fenster) wirken wertsteigernd und schaffen Vertrauen.

Was häufig zum Problem wird: Fehlende Genehmigungen bei Umbauten. Gerade bei Dachausbauten oder Anbauten im Ruhrgebiet taucht das immer wieder auf und kann im Verkaufsprozess zu Verzögerungen führen.

Was muss ich beim Hausverkauf im Ruhrgebiet rechtlich beachten?

Neben der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) spielt das Thema Haftung eine zentrale Rolle. Sie haften als Verkäufer grundsätzlich für Sachmängel, sofern diese arglistig verschwiegen wurden. Ein kritischer Punkt im Revier sind Bergschäden oder alte Rohrleitungen (Dichtheitsprüfung!), die im Kaufvertrag klar thematisiert werden müssen.

Zudem hat jede Kommune im Ruhrgebiet – egal ob Essen oder Ratingen – ein gesetzliches Vorkaufsrecht nach dem Baugesetzbuch (§§ 24 ff. BauGB). Der Notar muss hierzu ein Negativzeugnis der Stadt einholen. Bei Pulver & Pulver legen wir großen Wert darauf, dass im Kaufvertrag ein rechtssicherer Gewährleistungsausschluss ("gekauft wie gesehen") vereinbart wird, der jedoch nur hält, wenn wir zuvor alle baufachlichen Gegebenheiten transparent dokumentiert haben.

Kontakt

Wie dürfen wir Sie unterstützen? Kontakt aufnehmen und Klarheit gewinnen.

Nutzen Sie das Formular für eine erste Anfrage. Wir melden uns zeitnah und schauen gemeinsam mit baufachlichem Blick, wie wir Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie im Ruhrgebiet bestmöglich unterstützen können.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

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